Norwegens Schicksal in Europas Händen

Norwegens Schicksal in Europas Händen

Vor 1814 gab es Norwegen nicht als eigenständigen Staat. Das Land war Teil des dänisch-norwegischen Reiches, das von einem absoluten Monarchen in Kopenhagen regiert wurde. In Europa tobte der Krieg: Napoleon stand mit seinen Alliierten einem von Großbritannien geführten Bündnis gegenüber. Das dänisch-norwegische Reich verhielt sich sehr lange neutral und nahm durch den Export viel Geld ein. Nach dem britischen Angriff 1807 verbündete sich das Land jedoch mit Napoleon und zog an seiner Seite in den Krieg. Für Norwegen wurde dies zum Verhängnis. Nun standen ihnen Schweden und Großbritannien feindlich gegenüber. Britische Kriegsschiffe verhinderten sowohl den norwegischen Export als auch den lebenswichtigen Getreideimport. Gleichzeitig herrschten Mangeljahre. Hunger und Not waren weit verbreitet.  

Im Herbst 1813 erlitt Napoleon seine alles entscheidende Niederlage, indem die scwedischen Truppen, unter Führung von Kronprinz Carl Johan, Dänemark angriffen. Der dänische König Frederik VI. wurde dazu gezwungen, im so genannten "Frieden von Kiel" hinter den sich die Großmächte stellten, Norwegen an das schwedische Königshaus abzutreten. Hiermit sollte Norwegens Schicksal besiegelt sein, doch dort gab es Menschen mit ganz anderen Plänen…